Dubai

Vier Tage dauerte unser Zwischenstopp in Dubai, der bevölkerungsreichsten Stadt der Arabischen Emirate. Da wir hier ohnehin umsteigen hätten müssen, haben wir die Chance genutzt um einen kleinen Aufenthalt einzuplanen.

Samstag, 10. Dezember

Wir landeten früh morgens gegen 06:00 Uhr nach knapp 19 Stunden Flugzeit (mit Zwischenlandung in Melbourne) in Dubai. Die Einreise ging relativ schnell und war kein größeres Problem, sodass wir gegen 7 Uhr mit unserem Gepäck mit der Metro zum Hotel fahren konnten. Wir hatten eigentlich nur geplant unser Gepäck dort abzugeben, doch das Zimmer war bereits frei, sodass wir direkt einchecken konnten. Nach einer kurzen Pause sind wir direkt zur Dubai Mall gefahren, um noch möglichst viel von dem Tag zu haben, bevor es zu warm wird, denn bereits morgens um 6 Uhr hatte es schon 22°C. Die Mall ist ein unglaublich großes Gebäude, in dem man sich wirklich nur extrem schwer zurecht findet. Nach einem Spaziergang um das Außengelände haben wir dort etwas gegessen und sind schließlich gegen Mittag wieder zurück zum Hotel gefahren, um uns etwas auszuruhen. Für den Abend hatte ich mir bereits einige Tage vorher die Genehmigung eines 5 Sterne Hotels eingeholt, um zum Sonnenuntergang auf deren Dachterrasse mitten in der Stadt zu dürfen. Das Shangri-La Hotel gehört zu den besten Locations um in Dubai zu fotografieren. Es ragt mit seinen 42 Stockwerken direkt neben einer großen Straßenkreuzung empor und bietet einen unglaublichen Blick auf den Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, und über ganz Dubai.

Dubai vom Shangri-La Hotel

Sonntag, 11. Dezember

Am Sonntag haben wir uns auf den Weg zu Dubai Marina gemacht, einem Stadtteil der einige Kilometer weiter südlich liegt und zwischen den zahlreichen Hochhäusern einige Yachthäfen hat. Entlang dem Ufer schlängelt sich eine Promenade über mehrere Kilometer, die zu einem Spaziergang einlädt.

Dubai Marina Dubai Marina

Am frühen Nachmittag haben wir uns auf den Weg zur Palm Jumeirah gemacht, der riesigen künstlichen Halbinsel in Form einer Palme. Es ist schon absurd, wie hier eine künstliche Welt erschaffen wird, einfach nur weil es geht. Auf der Insel sind bereits etliche Hotels angesiedelt, doch es werden bestimmt noch mehr als doppelt so viele, gemessen an der unglaublichen Anzahl von Baustellen. Es ist etwas schwer zu glauben, dass so viele Menschen hier Urlaub machen, um die (hochpreisigen) Hotels zu besuchen. Von der Palmenform selbst ist nicht viel zu erkennen, denn selbst ein einfacher Arm hat eine Breite von mehreren Hundert Metern.

Jens auf dem Boardwalk der Palm Jumeirah

Montag, 12. Dezember

Den Montag sind wir etwas entspannter angegangen, und haben den Vormittag im Hotel verbracht. Für den Nachmittag bzw. Abend hatten wir Tickets für die 125. Etage des Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Die Fahrt mit dem Aufzug dauert 77 Sekunden bei einer Geschwindigkeit von bis zu 9 Metern (etwa 3 Stockwerke) pro Sekunde. Oben angekommen offenbart sich ein fantastischer Blick über ganz Dubai… falls man ein freies Fenster findet, denn es wimmelt nur so von Besuchern.

Burj Khalifa At the Top

Burj Khalifa

Mir persönlich hat der Blick vom Shangri-La Hotel am Samstag am besten gefallen, deutlich besser als die 124. Etage des Burj Khalifa. Vor allem deshalb, weil die Location dort deutlich "exklusiver" ist. Aber auch die Tatsachen, dass man viel Platz hat, kaum andere Menschen dort hin können und man nicht durch eine Glasscheibe schauen muss (und es kein Geld kostet), machen es deutlich schöner.