Westport

Wie geplant bin ich nach Westen gefahren, genauer gesagt nach Westport, einer kleinen Stadt an der Küste mit etwa 4000 Einwohnern. Die Fahrt durch die tiefen Schluchten der Alpen war sehr beeindruckend. Nicht nur, dass wie sehr oft in Neuseeland die Brücken nur einspurig waren — es gibt auch Streckenabschnitte, die in die senkrechte Felswand gemeißelt wurden und nur etwa 3 Meter breit und hoch sind.

Nahe Westport liegt das Cape Foulwind, an dem es neben Seehunden, die von einer Platform einfach beobachtet werden können, auch Pinguine gibt. Der Leuchtturm von Cape Foulwind ist nur ein einfacher Beton Zylinder und nicht besonders schön. Sein auf den Tafeln abgebildeter Vorgänger aus Holz mit sechseckigem Grundriss war meiner Meinung nach deutlich ansehnlicher.

Einige hundert Meter vor Cape Foulwind liegt Wall Island, ein von Seehunden und Möwen besiedelter Fels.

Wall Island Cape Foulwind at Sunrise

Seehunde am Cape Foulwind

Die letzte Nacht (heute ist Donnerstag) habe ich auf dem Parkplatz eines Pubs etwas außerhalb von Westport verbracht, was zwar mit 5 Dollar sehr günstig, aber auch verdammt kalt war. Nachdem ich gleich etwas gegessen habe fahre ich heute weiter nach Süden zu den Pancake Rocks und schließlich nach Greymouth, wo ich mir ein Hostel suchen werde.