Working for Accommodation: Neudorf Olives

Es ist Montag Nachmittag. Unsere Arbeit haben wir heute morgen erledigt und wir sitzen im sehr gemütlichen Wohnzimmer von Susan und Jonathan, bei denen wir zur Zeit wohnen. Das Haus liegt oberhalb eines kleinen Sees inmitten einer Olivenplantage und bietet eine Aussicht über die ganze Region. Da es sich um Oliven zur Gewinnung von Olivenöl handelt schmecken die Früchte alleine wirklich abscheulich, wie wir leider selbst feststellen mussten. Unsere Arbeit umfasst hier zum Beispiel das Zurückschneiden von Olivenbäumen oder das Pflanzen von neuen Büschen und Sträuchern an der Auffahrt.

Die Olivenplantage Neudorf Olives

Gestern waren wir gemeinsam mit Mark, einem weiteren Helfer, der bis heute morgen auf der Olivenplantage gewohnt hat, am Wharariki Beach und am Cape Farewell, dem nördlichsten Punkt der Südinsel. Die Landschaft dort ist auf wenig Fläche extrem unterschiedlich: Von grünen Hügeln, auf denen sich die Schafe und Lämmer tummeln über felsige Steilküsten mit Höhlen zu weiten Sandstränden und Dünen. Vom Wharariki Beach haben wir eine etwa zweieinhalbstündige Wanderung zum Cape Farewell und zurück gemacht. Der Weg war nur etwa 2km pro Richtung, führte aber über einen Bach (das heißt Schuhe ausziehen, durch den Bach und Schuhe wieder anziehen), über Schafweiden mit extremen Steigungen und entlang an felsigen Klippen, sodass man nur recht langsam voran kam. Der Weg war jedoch sehr schön und die Aussicht grandios. Der erhoffte Sonnenuntergang am Wharariki Beach mit den Archway Islands fiel jedoch durch eine geschlossene Wolkendecke im Nordwesten etwas mau aus.

Weg zum Cape Farewell

Archway Islands am Wharariki Beach

Wharariki Beach, Neuseeland

Wir werden wohl noch bis Samstag bei Susan und Jonathan bleiben und dann zu den Nelson Lakes (Lake Rotoiti), wo ich bereits vor einigen Wochen alleine war, weiterreisen.